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Service

Terminkalender

Doppelausstellung zu den schrecklichen Folgen von Krieg

© Thomas Damm (Bild links), © Manar Bilal (Bild rechts)
  • Friedensfest
  • Ausstellung
  • Barrierefreier Zugang
  • Barrierefreie Toilette
24.07.22 So
11:00 Uhr
bis
21.08.22 So
17:00 Uhr

»Hiroshima Black Rain Hibakusha« und »Shelters«

Vernissage
24. Juli um 11 Uhr
Eintritt frei
Veranstalter*in

Friedensbüro der Stadt Augsburg
Info und Kontakt
Tel: (0821) 324 32 61
friedenssstadt@augsburg.de

Hiroshima Black Rain Hibakusha

»Schwarzer Regen«. So wurde der radioaktive Niederschlag des Bombenabwurfs von Hiroshima am 6. August 1945 bezeichnet. Viele Menschen kamen
damit in Berührung und nahmen radioaktive Strahlung auf. Sie werden Hibakusha genannt. »Hi« steht für Leiden, »baku« für Bombe und »sha« für Mensch.
Während den unmittelbaren Opfern des Atombombenabwurfs noch immer in der Öffentlichkeit gedacht wird, bleiben die Opfer des »Schwarzen Regens« zum Teil bis heute unbeachtet. Erst 2021 gelang es einer Gruppe, sich vor Gericht Anerkennung zu erstreiten.

Der Fotograf Thomas Damm hat zahlreiche Hibakusha in ihren Häusern und Wohnungen am Rande Hiroshimas besucht und mit ihnen gesprochen. In Interviews erzählen sie von jenem Schicksalstag 1945 und wie sich das Leben danach entwickelt hat. Die dichten und intensiven Porträts sollen den vergessenen Opfern von Hiroshima ein Gesicht geben.

Künstler
Thomas Damm, geb. 1984, hat Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover studiert. Zuvor hat er Politik, Philosophie und Soziologie studiert und ein Auslandssemester Visual Communication an der Hiroshima City University absolviert. Dort erhielt er für »Black Rain Hibakusha« den Hiroshima City University Student Award.

Hiroshima Black Rain
Hibakusha is the Japanese word for people that got affected by the atomic bomb. They suffer  rom various diseases, including cancers caused by internal exposure. But the government rejects to recognize them as Hibakusha simply because they underestimate the effects of low dose radiation and internal exposure. This attitude of the government is the very reason for the confusion in the attempt to protect humans and nature in post-Fukushima Japan. The photos were taken after the coordination with the Liaison Council of Black Rain Hibakusha Groups. Thomas Damm and students of the faculty of International Studies of the Hiroshima City University visited each of the 13 hibakushas at home to interview and portrait them.

Хіросіма Black Rain
Хібакуша (Hibakusha) буквально означає
«Чорний дощ». Так називали радіоактивні опади
від бомбардування Хіросіми 6 серпня 1945 року.
Багато людей стикалися з ним і поглинали
радіоактивне випромінювання. Хоча
безпосередніх жертв атомного бомбардування
все ще вшановують публічно, жертв «Чорного
дощу» частково ігнорують і сьогодні. Лише в
2021 році групі літніх чоловіків і жінок вдалося
отримати визнання в суді. Перед цим їх відвідав
і поспілкувався з ними фотограф Томас Дамм.

Shelters
Manar Bilal fotografiert seit 2011 in Flüchtlingslagern im Nahen Osten und in Europa. Er arbeitet hauptsächlich mit Kindern, die durch den Krieg verletzt oder traumatisiert wurden. Seine Arbeit besteht darin, psychologische und soziale Unterstützung zu leisten, damit Kinder bzw. Geflüchtete ein wenig Hoffnung haben, die Lebensbedingungen im Lager ertragen und von einer besseren Zukunft träumen können.

Künstler
Manar Bilal kam 2016 als politischer Flüchtling aus Syrien und lebt heute in Orléans und Paris. Er ist Fotograf und Filmemacher und hatte Ausstellungen in Frankreich, Deutschland, USA und Großbritannien. Bilal nutzt die Fotografie als Instrument zur Unterstützung, Verankerung und Begleitung beruflicher und persönlicher Veränderungen.

Shelters
Manar Bilal has been taking photographs in refugee camps in the Middle East and Europe since 2011. He has worked there mainly with children who have been injured or traumatised by war. His work consists of providing psychological and social support so that children or refugees can have a little hope, endure the living conditions in the camp and dream of a better future.

Притулок - укриття
Манар Білал (Manar Bilal) фотографує з 2011 року
в таборах вимушених біженців на Близькому
Сході та в Європі. Там він переважно працював з
дітьми, які отримали поранення або були
травмовані на війні. Його робота полягає в
наданні психологічної та соціальної підтримки,
щоб діти чи біженці мали певну надію, могли
витримати умови життя в таборі та мріяли про
краще майбутнє.

Halle 1 – Raum für Kunst im Glaspalast, Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg Anfahrtskarte öffnen